Musiktherapie

Musiktherapie ermöglicht

sozialen Austausch mit und ohne Worte und ist nicht auf unmittelbaren Körperkontakt oder einen mitunter als beengend empfundenen Gesprächskontakt angewiesen.

Musiktherapie kann

zu einem sozialen Austausch verhelfen bei

  • empfindsamen und psychisch leicht verletzbaren Kindern
  • Kindern, denen für eine soziale Kommunikation die Worte fehlen, wie z.B. bei Störungen im Sprachverständnis und mangelnder Fähigkeit zu sprachlicher Verständigung bei guter Intelligenz
  • Kindern, die den sozialen Wechselprozess, der für eine Kommunikation notwendig ist, noch nicht wahrgenommen haben oder selbst nicht herstellen können, wie z.B. bei Kindern mit Autismus, Asperger Syndrom, Rett- Syndrom
  • Kindern, die bei all ihrer Energie ihre sprachlichen Mitteilungen oft nur unkontrolliert und  ungeordnet äußern können und von ihrer Umwelt nicht verstanden werden. Dies kann verunsichern und einsam machen und ein gesundes Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Im Kontakt sind diese Kinder möglicherweise aggressiv oder in sich zurückgezogen. (Verhaltensauffälligkeit)

Ziele meiner Musiktherapie sind,

  • einen Zugang zum Kind zu finden, um eine allgemeine Entwicklung anzuregen
  • bei Schwierigkeiten in der sprachlichen Kommunikation den Kontaktwunsch des Kindes ernst zu nehmen und zusätzlich eine andere Möglichkeit der Verständigung anzubieten.
  • das Verfolgen heilpädagogischer, ergotherapeutischer, psychologischer, krankengymnastischer und logopädischer Zielsetzungen zu unterstützen oder in Gang  zu setzen.
  • die heilpädagogische Verlaufsdiagnostik zu unterstützen.
  • in der Legasthenietherapie Lernprozesse im Bereich der phonologischen Bewusstheit zu unterstützen. Diese ist die grundlegende Vorraussetzung, um Sprache genau zu hören und zu analysieren und in der Weiterentwicklung dann erfolgreich lesen und schreiben zu lernen. Normalerweise wird die Fähigkeit zur phonologischen Bewusstheit bis zum Schuleintritt erfolgreich erworben. Bei Kindern, die bereits im ersten Schuljahr deutlich verlangsamt lesen und schreiben, ist die Fähigkeit zur phonologischen Bewusstheit oft noch nicht ausreichend ausgebildet.